Bei der Challenge Walchsee war diesmal so manches anders

Martin und Wolfi

Zum ersten mal in der Renngeschichte wurde die Challenge Walchsee im Juni ausgetragen. Wahrscheinlich war die Absicht, dem schon häufig grenzwertig schlechten Wetter zu entkommen und den Athleten sowie Zuschauern einen Wettkampf bei Sonnenschein mit Panoramablick zu bieten. Das hat soweit gut funktioniert, vielleicht ein bissl zu gut. Denn hohe Temperaturen über 30°C sorgten nicht nur für Neoverbot (25°C Wassertemperatur), sondern auch für viel Schweiß und generell harte Bedingungen. Unsere Walchsee-Dauerstarter Rupert und Martin  Sedlmayr waren wieder von der Partie, ebenso wie Christopher Robold.

Offensichtlich hatten die Organisatoren bei der Vorverlegung des Rennens auch den Caterer für das sonst so erfreuliche Mehrgänge-Menue und den fantastischen Kaiserschmarrn verloren. Das erkannte man auch an den leeren Bänken – schade – keine tolle Entwicklung.

Damit die lokale Molkerei die Milch auf der Alm holen konnte, wurde der Start in den Walchsee auf 10:45 Uhr verlegt, in dem Christopher mit 32 min eine gute Schwimmzeit hinlegte. Martin war mit den erreichten 36 min für die 1,9 km ebenso zufrieden, wogegen der nicht anwesende Rolfi mit den Brustschwimm-Einlagen von Rupert hadern dürfte.

Die unveränderte Radstrecke (zwei mal 45 anspruchsvolle Kilometer) wurde zweimal durchfahren, bei der man die zwei Versorgungsstellen bei den hohen Temperaturen nicht verpassen durfte. Ein Flaschenhalter mehr als üblich wäre zumindest bei Martin gut angekommen. Der Veranstalter hatte auf die Wetterbedingungen allerdings mit einer zusätzlichen Verpflegungsstelle auf der Laufstrecke reagiert. Egal wie, etliche Athleten wurden mehr oder weniger ausgeknocktm wie man auch bei den Post SV´lern an manchen Splits erkennen kann. Lediglich Rupert finishte mit einem anständigem Laufsplit – vielleicht auch weil er beim Laufen keine Gartendusche ausließ.

Im Ziel wurde eine Kaltdusche angeboten, die einen wieder zurück ins Leben holte. Danach machte das verdiente Gösser-Radler in der richtig Sonne Spaß und man konnte sich mit der Hitze wieder versöhnen und die Strapazen vergessen. Rupert musste nichts vergessen: Er war nur eine gute Minute von seiner persönliche Bestzeit am Walchsee weg.

Fazit: Die Landschaft ist unschlagbar – das allein ist ein Grund um das Rennen zu besuchen. Die Radstrecke ist selektiv und sorgt für faire Bedingungen. Die 4 Runden um den See gliedert den Halbmarathon in verdaulichen Happen – immer wieder schön.

Ergebnisse

Platz Gesamt Starter Ak Platz AK Schwimmen T1 Rad T2 Lauf Gesamt
92 (593) Rupert Sedlmayr AK 45 9 (86) 0:39:54 0:02:38 2:36:33 0:01:50 1:45:25 5:06:21
248 (593) Christopher Robold AK 35 43 (80) 0:32:51 0:02:59 2:40:26 0:02:57 2:18:19 5:37:34
307 (593) Martin Sedlmayr AK 45 48 (86) 0:36:18 0:02:37 2:54:14 0:02:01 2:12:25 5:47:38