Letzter Lauf der Ismaninger Winterlaufserie 2016/17

von Dominic Wimmer

Erfolgreiche Triathleten werden im Winter geschmiedet.
 Und da darf gerne auch mal die eine oder andere Belastungsspitze gesetzt werden. Die Ismaninger Winterlaufserie eignet sich dafür bestens. Die Traditionsveranstaltung im Landkreis München ging heuer zum 26. Mal über die Bühne.

13 Kilometer, 17 Kilometer und 21,4 Kilometer sind die Distanzen, die bei den drei Läufen in Dezember, Januar und Februar bewältigt werden müssen. Im Vergleich zum Vorjahr war es diesmal recht ruhig bestellt um die Post-SVler. Lediglich Martin Sedlmayr hatte sich heuer aus unseren Reihen für das Lauf-Event angemeldet und war dort mit einem Team aus seiner Arbeit am Start. Beim ersten Lauf passierte er in 1:00:01 Stunden die Ziellinie, beim zweiten Lauf erreichte er nach 17 Kilometern und 1:17:33 Stunden den Ismaninger Sportpark.

Ausgerechnet vor dem Finale der Winterlaufserie wurde Martin krank. Deshalb sprang sein Zwillingsbruder Rupert für ihn ein – natürlich in Rücksprache mit den Organisatoren. Zudem hatte sich Dominic Wimmer für den etwas verlängerten Halbmarathon angemeldet.

Am Wettkampfmorgen war es noch äußerst frisch und das Thermometer zeigte Minustemperaturen an. Zudem hing eine Nebelglocke über dem Veranstaltungsort. Gespräche unter den Locals ließen erahnen, dass auch die Wege durch die Isarauen nicht besonders läuferfreundlich sein sollten. Doch als der Startschuss ertönte, waren die äußeren Bedingungen schon etwas besser. Es war etwas wärmer geworden und auch die Sonne kämpfte sich durch den Nebel. Dennoch war die Laufstrecke anspruchsvoll: auftauende Pfützen, Schlaglöcher, Steine und Wurzelwerk.

Dominic nach getaner Arbeit
Dominic nach getaner Arbeit

Rupert legte gleich los wie die Feuerwehr, und das obwohl er in den vergangenen Wochen nach langer Verletzungszeit kaum Tempoläufe absolvieren konnte. Dominic ließ es für seine Verhältnisse etwas ruhiger angehen. In Rücksprache mit seinem Trainer sollte an diesem Tag ein negativer Laufsplit das Primärziel sein. Bis Kilometer zehn war er konsequent im 4:15er-Tempo pro Kilometer unterwegs, um dann ordentlich Tempo aufzunehmen. Die verbleibenden 11,4 Kilometer legte er mit einer Pace von 3:59 Minuten auf den Kilometer zurück. Zwar konnte er noch etliche Läufer überholen, aber zu Rupert konnte er nicht mehr aufschließen. Dieser hatte zwar auf den letzten drei Kilometern seinem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen müssen und den Anschluss zu seiner Gruppe verloren, aber eine Laufzeit von 1:26:06 Stunden war mehr als respektabel. In der Endabrechnung bedeutete dies Rang 39 im Gesamtfeld (827 Gesamtteilnehmer) und Platz fünf in der Alterklasse 45. Dominic war nach 1:27:56 Stunden im Ziel und wurde 53. (Rang acht in der AK 35).